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Überall unterwegs: Roboter helfen, wo der Mensch an Grenzen stösst

Tecindustry Themen Überall unterwegs: Roboter helfen, wo der Mensch an Grenzen stösst

Zu Land, zu Wasser und in der Luft: Roboter werden immer anpassungsfähiger. Schweizer Forscher erschliessen sinnvolle neue Anwendungsgebiete.

Roboter können zuweilen gemischte Gefühle auslösen. Sind sie eine Hilfe? Oder sind sie dem Menschen bald schon zu ähnlich und eine Konkurrenz? Ende Jahr ging ein Video von Boston Dynamics viral, das unterschiedlich aufgenommen wurde. Die Tanzküste moderner Roboter sind inzwischen so erstaunlich, dass sie wohl den einen und anderen Betrachter aus dem Takt bringen (siehe Video ganz unten). 

Freund und Helfer für den Alltag und besondere Situationen

Weniger als Roboter, der die Show stiehlt, sondern eher als Haustier, das im Alltag hilfreich ist, sind die Roboter des Schweizer Unternehmens  Anybotics konzipiert. Ein Anymal kann sehen, riechen und die Umwelt mit ganz unterschiedlichen «Sinnen» wahrnehmen, die dem Menschen nicht gegeben sind. Er soll überall dort die Welt erkunden können, wo ein Mensch oder ein Hund dies auch tun können - zusätzlich aber auch an Orten und zu Zeiten, die für Mensch und Tier eher ungemütlich sind.

Für die Industrie sind Roboter wie jene des ETH-Spin-offs Anybotics nützlich, da sie den Betrieb von Anlagen und Infrastrukturen sicherer und effizienter machen können. Dies ist wohl auch ein Grund, weshalb das Unternehmen im vergangenen Jahr den Swiss Economic Award  in der Kategorie Hightech/Biotech gewonnen hat. 

Ein Anymal ist als einziger Roboter seiner Art vollkommen wasserdicht. Geht ihm bei einem Tauchgang mal die Puste - oder eben der Strom - aus, so geht er selbständig zum Futternapf - sprich zur Ladestation.

Weitere Informationen: 
www.anybotics.com

Ein Tanz zum Jahreswechsel

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Letzte Aktualisierung: 12.01.2021