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Kreisläufe: Wiederverwenden statt entsorgen

Tecindustry Themen Kreisläufe: Wiederverwenden statt entsorgen

Natürlichen Ressourcen müssen geschont werden. Deshalb sollten Materialien nach Gebrauch nicht einfach entsorgt, sondern mehrmals verwendet werden. Dieses Konzept bezeichnet man als Kreislaufwirtschaft. Durch Wartung, Reparatur, Re-Manufacturing sowie die Wiederverwendung von Materialien wird Kreislaufwirtschaft in der Industrie bereits umgesetzt. Für diverse Recyclingprozesse sind neue Technologien notwendig, welche die Industrie bereits beherrscht oder entwickelt.

  • Produkte aus der Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie sind oft materialintensive, dafür sehr langlebige Maschinen und Anlagen. Mittels Wartung, Reparatur, Re-Manufacturing und Wiederverwendung werden die eingesetzten Ressourcen optimal genutzt.
     
  • Basis-Materialien werden in der Industrie vermehrt rezykliert. Sie finden beispielsweise in so unterschiedlichen industriellen Produkten wie Kabeln, Komposteimern, Spanplatten oder in Fahrzeugunterböden eine erneute Verwendung.
     
  • Reparierfähigkeit, Servicemodelle und Wartungsverträge gehören bereits heute zum Standard. NeueKreislaufwirtschafts-Geschäftsmodelle wie Miet- oder pay-per-use-Modelle werden in der zunehmend getestet und angewendet. Hier besteht noch ein grosses Potential.
     
  • Die Materialkreisläufe  ̶   von der Erstverwendung von Rohstoffen über die Wiederverwendung der Materialien bis zum Recycling   ̶   müssen geschlossen werden. Dafür braucht es innovative Technologien und Anlagen, die von der Industrie entwickelt werden. Hier einige ausgewählte Beispiele: Sulzer liefert die Technologie, mit welcher neue Textilfasern aus gebrauchten Kleidern produziert werden können. Alpha Wassertechnik gewinnt aus Abwasser Stickstoff, der in der Landwirtschaft als Dünger verwendet wird. Die Firma Bucher: filtert Kanalwasser, das danach gleich zur Reinigung der Kanäle verwendet wird.

 

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Letzte Aktualisierung: 18.03.2021